Platen-Schüler schnuppern Hochschulluft

18 Schülerinnen und Schüler des Biologisch-Chemischen Praktikums der Q11 des Platen-Gymnasiums besuchten am 26.02.2018 die Hochschule Ansbach. Prof. Dr. Sibylle Gaisser gab den Schülern Einblicke in den Laboralltag eines biotechnologischen Studiums.
Grundlegende Arbeitstechniken waren das Ziel. Und die beginnen, wie in jedem Labor, mit einer Belehrung zur Gefahrstoffverordnung. Schließlich experimentieren die Schüler mit Mikroorganismen unterschiedlicher Gefahrenklassen. Am Schülerlabortag wird mit Saccharomyces cerevisiae experimentiert, ein Vertreter aus der Gruppe der Pilze, besser bekannt als Bäckerhefe – also eher harmlos.
Grundlegende Arbeitsweisen im Labor sind den Schülerinnen und Schüler des Platen-Gymnasiums bereits bekannt. Ab der 8. Jgst. wird im naturwissenschaftlichen Zweig in Chemie und Physik praktisch gearbeitet. In der 11. Jahrgangsstufe belegen diejenigen Schüler, die sich vertieft mit Denk- und Arbeitsweisen in der Biologie und der Chemie beschäftigen wollen, das Biologisch-chemische Praktikum (BCP). Hier lernen die Jugendlichen z.B. im Bereich der Chemie Stoffe zu isolieren und zu identifizieren. Sie erfassen die Bedeutung exakten und sicherheitsgerechten Arbeitens. Aus dem Bereich der Biologie bringen die Jugendlichen bereits Erfahrungen in mikroskopischen Arbeitstechniken mit. Hilfreich, da die Schüler im Labor der Hochschule den Auftrag bekommen, eine Hefekultur zu kultivieren und den Zuwachs der Hefezellen zu bestimmen. Aufregend und neu für die Jugendlichen ist dabei der Umgang mit hochwertigen Messgeräten aus dem Hochschulalltag, wie der Umgang mit einem Fotometer zur Bestimmung des Glucosegehalts in Lösungen.
Pipettieren, Zentrifugieren, Mikroskopieren – die Schüler bekamen an diesem Nachmittag einen tollen Eindruck eines typischen Labortages im Studium der Biotechnologie. Frau Prof. Dr. Gaisser betont den Stellenwert des praktischen Arbeitens an der Hochschule Ansbach, wodurch sich die Studiengänge der industriellen Biotechnologie klar von denen der Universitäten abzeichnen.
Auf geht´s. Mehr praktisches Arbeiten in den Naturwissenschaften!

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